Informationen

Motiv Explodierender Stern im Röntgenlicht (110 + 50 Pf)

Supernova-Überrest im Sternbild Vela (Segel) in 1500 Lichtjahren Entfernung. In den äußeren Regionen wurden Trümmer des explodierten Sterns entdeckt, heutzutage eine superheiße Gasblase von mehreren Millionen Grad, Aufnahme im Röntgenlicht durch Röntgensatellit ROSAT. Im Hintergrund dieser Gaswolken wurden die Reste eines zweiten explodierten Sterns gefunden. Die Vorlagen stammen vom Max-Planck-Institut für Extraterrestrische Physik in Garching bei München. MiNr. 2079.

Motiv Kometenkollision mit Jupiter (Hologramm-Bild) (110 + 50 Pf)

1994 stürzte Komet Shoemaker-Levy 9 in den gasförmigen Planeten Jupiter. Der Komet war vor seinem Einsturz am 16. Juli durch die Schwerkraft des Gasplaneten in Einzelteile zerborsten. In wenigen Minuten Abständen schlugen diese ein. Die Explosionswolken sind zu erkennen, ihre Helligkeiten übertreffen die des Jupitermondes Io, der unterhalb von Jupiter zu sehen ist. Die Vorlagen stammen vom Max-Planck-Institut für Astronomie in Heidelberg. MiNr. 2080.

Motiv Gesamthimmel im Gammalicht (Hologramm-Bild) (300 + 100 Pf)

Karte des gesamten Himmels im Lichte niederenergetischer Gammastrahlung, 1 bis 3 Mev. Gemessen wurde sie durch das Gammateleskop COMPTEL vom Comptelsatelliten der NASA, im Hintergrund erkennbar. Zu sehen ist die galaktische Scheibe mit dem galaktischen Zentrum in der Mitte der Briefmarke. Links vom Zentrum ist die Sternbildregion Schwan erkennbar, am rechten Rand ist der Krebs-Nebel mit seinem Pulsar zu sehen. Vergrößert ist der zentrale Teil unserer Milchstraße im Gammalicht. Die Vorlagen stammen vom Max-Planck-Institut für Extraterrestrische Physik in Garching bei München. MiNr. 2081.

Motiv Andromeda-Galaxie (100 + 50 Pf)

Diese Radiokarte der Andromeda-Galaxie entstand am 100-m Radioteleskop in Effelsberg (Eifel) in 25 Stunden Arbeit. Die Radiostrahlung entsteht im Ring von ca. 60000 Lichtjahren Durchmesser, der um die Galaxie herum existiert. In ihm heizen Überreste zahlloser Supernova-Explosionen das Gas auf. Entlang des Ringes wurde ein gewaltiges Magnetfeld entdeckt, das hier durch schwarze Striche dargestellt ist. Hinzu gefügt ist im sichtbaren Licht die Andromeda-Galaxie mit ihrer Spiralstruktur und zweier Begleitgalaxien. Die Vorlagen stammen vom Max-Planck-Institut für Radioastronomie in Bonn. MiNr. 2077.

Motiv Sternbild Schwan (100 + 50 Pf)

Diese Radiokarte entstand ebenfalls am 100-m Radioteleskop in Effelsberg (Eifel): Ausschnitt aus der Milchstraßendurchmusterung bei 11 cm Wellenlänge. Gezeigt wird das Gebiet um das Sternbild Schwan. Der Blick geht in Richtung eines Spiralarmes unserer Milchstraße. In diesem Gebiet ionisieren viele junge Sterne das umgebende Gas. Die Sternkarte mit dem Sternbild Schwan ist dem Sternbildatlas von J. E. Bode aus dem Jahre 1782 entnommen und vermittelt die kulturhistorische Bedeutung der Astronomie. Die Vorlagen stammen vom Max-Planck-Institut für Radioastronomie in Bonn. MiNr. 2078.

Weitere Informationen können dem Internet entnommen werden Wie Schwan und Andromeda auf kosmische Briefmarken kamen.

Daten

Mi 2077-2081
Briefmarkenentwerfer Benjamin Blase, Kassel
Druck: Mehrfarben-Offsetdruck der Bundesdruckerei GmbH, Berlin
Größe der Wertzeichen: 55 mm x 32,8 mm