Wiedersehenstreff
mit astrophysikalischem Rahmenprogramm



Unser alljährlich am ersten Advent veranstalteter Wiedersehenstreff findet diesmal statt in

Hannover

VERANSTALTUNGSPROGRAMM

Zu unserem Wiedersehenstreff und auch zu seinem Rahmenprogramm sind alle recht herzlich eingeladen, selbst wenn sie noch nie mit uns reisten. Anhand von audiovisuellen Medien stellen Reiseteilnehmer und Reiseleiter vergangene und zukünftige Reiseziele vor. Hier treffen Sie Reisebekannte, die Sie vielleicht schon seit langem wieder sehen wollten. Das Rahmenprogramm informiert Sie hautnah über wissenschaftliche Neuigkeiten und bringt Sie mit kundigen Gesprächspartnern zusammen.
Individuelle Anreise der Teilnehmer gegebenenfalls bereits am Tag zuvor. Abfahrt aus Nürnberg um 7:45 Uhr.

13 Uhr Treffpunkt am Projekt GEO600. Begrüßung der Teilnehmer und Beginn des Vortrags über den Gravitationswellendetektor. Es begrüßt uns Dr. Aufmuth. Zunächst trägt er vor, was das GEO600-Projekt überhaupt darstellt und was seine physikalischen Grundlagen sind. Der Besichtigungsweg ist nur kurz. Gleich neben dem Vortragskontainer befindet sich der Zugang zum Projekt selber. Erst müssen wir uns mit Überziehschuhen versorgen, um den Reinraumbedingungen zu genügen, dann setzen wir auch noch Brillen auf, die uns vorm Verblitzen schützen sollen. Wir sind überrascht über die kleine Anlage – man erwartet eher etwas Großes, Aufsehen-erregendes.

Fahrt nach Hannover und Anmeldung im Hotel Königshof am Funkturm. Abendessen im Restaurant Piazza Navone.

Sternwarte auf dem Wasserturm: Wir fahren noch zur Besichtigung der Geschwister Herschel-Sternwarte. Zu unser Überraschung liegt sie auf einem Wasserturm mit Überblick über die Stadt. Wegen des regnerischen Wetters sind keine Beobachtungen möglich, so dass Zeit bleibt, viel über die Geschichte der Sternwarte und ihre Zukunft zu erfahren.

Gefahrene Tageskilometer: 519.
Wir beginnen unseren Rundgang vom Hotel aus. Nach ca. 5 Minuten Fußweg treffen wir auf die Herschelstraße. Am ehemaligen Planetarium auf dem Gebäude der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung vorbei geht es weiter durch Hannovers Geschichte. Gegenüber der Gründungsstätte Hannovers an der Leine, sehen wir auf dem anderen Ufer die Neustädter Kirche liegen, in der Leibniz begraben wurde. Da die Kirche noch geschlossen ist, gehen wir zunächst weiter zum Landesarchiv. Dort erwartet uns Prof. Breger, der uns in den ersten Stock führt und eine gut gesicherte Tür öffnet, hinter der wir in einem kleinen, klimatisch geregelten Schauraum einige der Originalhandschriften und Leibnizens Rechenmaschine entdecken. Nach der Grabbesichtigung in der Neustädter Kirche, gehen wir weiter zum Gartenfriedhof und besuchen das Grab von Karoline Herschel.

Ab 14 Uhr nun endlich findet unser Treffen im Hoteleigenen Tagungsraum statt. Bis ca. 20 Uhr dauert es, bis alle Bilder gezeigt und neue Reisepläne geschmiedet worden sind.

Am Abend gemütliches Beisammensein im Restaurant Piazza Navone.
Fußweg zum Weihnachtsmarkt in der Altstadt, der um die historische Marktkirche aufgebaut ist. Als wir eintreffen, werden die Stände gerade geöffnet. Da noch Zeit ist, gehen wir wenige Meter weiter und erreichen das Leibniz-Haus, was wir am Tag zuvor ausgelassen hatten. Dann geht’s weiter zum Teil des Weihnachtsmarktes auf dem Ballhausplatz, auf dem Finnland zu Gast ist. Dort setzt uns vor allen Dingen die Zubereitung des „Flammlachs“ in Erstaunen: Der Lachs wird aufs Holzbrett festgehakt und mit dem Brett in Flammennähe aufgestellt, wo er durch die Hitze langsam vor sich hin gart. Zum Schluss wird der Lachs in einer länglich geformten Art Pfanne auf die offene Flamme gesetzt und abgelöscht. Einige testen finnischen Glühwein aus einem Becher mit der Aufschrift „Weingut Finnland“. Seit wann wächst in Finnland Wein? Mittags Ende des Treffs und Rückfahrt nach Nürnberg. Insgesamt gefahrene Autokilometer: 1012.

Änderungen im Reiseprogramm vorbehalten!

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