Die GROSSEN Sternwarten
im Südwesten der USA


In Kalifornien und Arizona liegen die bedeutendsten Sternwarten der Welt. Ihre Namen sind Glanzpunkte in der Astronomie. Was liegt näher, als eine Route zu finden, die möglichst viele dieser Sternwarten verbindet. Die Auswahl erschließt sich durch die "Traumstraße der Astronomie": Moderne Sternwarten liegen auf Bergen; als erste dieser Art wurde die Lick-Sternwarte auf dem Mount Hamilton gebaut, gefolgt von weiteren berühmten wie die auf dem Mount Palomar, die jahrzehntelang das größte Spiegelteleskop der Welt besaß.

Entrückt von den Dingen im Tal forschte Edwin Hubble, Namensgeber der fliegenden Sternwarte Hubble-Space-Telescope im All, auf dem Mount Wilson und entdeckte die Galaxienstruktur des Weltalls und die Ausweitung des Universums.

Wir besuchen die Lowell-Sternwarte in Flagstaff in Arizona. Dort entdeckte Clyde Tombaugh (1906-1997) 1930 den Zwergplaneten Pluto.

Das 14tägige Reiseprogramm umfasst auch Naturwunder, die rechts und links der "Traumstraße" liegen. Interessante Ausflüge führen zum Grand Canyon, zu Dörfern der Indianer und in mehrere Nationalparks. Außer Kalifornien und Arizona queren wir als dritten Bundesstaat Nevada und übernachten in Las Vegas.

Dies ist eine Leserreise von ASTRONOMIE + RAUMFAHRT.

Programm der Rundreise



Am Morgen Abflug von Frankfurt nach San Francisco. Transfer zum Hotel und Begrüßung durch die Reiseleitung. Der Nachmittag steht zur freien Verfügung mit Zeit zu indiviudellen Unternehmungen.
Fahrt durch die Umgebung San Franciscos zum Mount Hamilton und der Lick-Sternwarte. Besuch von Amerikas berühmtesten Weinanbaugebiet, Nappa Valley. Fahrt zum Point Reyers: Wir gehen einen Pfad entlang, der einen guten Überblick über die Bruchlinie des Sankt-Andreas-Graben erlaubt, wo die sich bewegenden Kontinentteile Erdbeben hervorrufen.
Beginn der Fahrt durch Kalifornien auf dem Highway No. 1 nach Solvang. Solvang wurde 1911 von einer Gruppe von Lehrern aus Dänemark gegründet, die nach einem Ort suchten, an dem sie eine dänische Schule bauen konnten. Von weitem grüßen die Windmühlen und Solvangs nordische Architektur. Übernachtung in Solvang.
Fahrt nach Los Angeles über Santa Barbara. Besuch der Universal Studios in L.A. Übernachtung in Los Angeles.
Besuch der Griffith Sternwarte mit Planetarium. Anschließend Fahrt nach San Diego via Palomar Mountain, dessen Teleskop Mount Wilson 1948 den Rang für das größte Teleskop ablief. Übernachtung in San Diego.
Vormittags besuchen wir Seaworld, das gegründet wurde, um den Menschen ein größeres Verständnis für die maritime Welt zu geben. Seaworld bietet Ausstellungen und Shows, die sowohl informieren als auch unterhalten. Der Rest des Tages steht zur freien Verfügung.
Fahrt nach Tucson mit Besichtigungen auf dem Weg. Himmelsbeobachtungen am südlichen Sternenhimmel mit Erklärungen. Besichtigungen des Tucson Steward Observatoriums. Übernachtung in Tucson.
Weiterreise nach Flagstaff. Auf dem Weg besuchen wir das Kitt Peak Observatorium. Es hat den Ruf, die größte Sternwarte zu sein, da es 23 größere Forschungsinstrumente beherbergt, inklusive des größten Solarteleskops der Welt.

Halt bei Montezumas Castle, ein interessanter Klippenbau der Anasezi-Indianer aus dem 13. Jahrhundert. Das fünfstöckige Gebäude besteht aus 20 Zimmern, die nur über Leitern erreichbar waren. Übernachtung in Flagstaff.
Fahrt zum Grand Canyon mit Halt am Winslow Meteoritenkrater, der fast 495000 Jahre alt ist. Die NASA trainierte dort früher ihre Astronauten.

Der Grand Canyon ist ein ganz besonderes Erlebnis. Der Canyon ist 446 km lang und 16 km breit. Kein anderer Canyon der Welt legt die geologische Geschichte so offen dar. Jede Rille, jede Farbveränderung in den den Felsen markiert eine Periode der Erdgeschichte von vor 250 Millionen Jahren. Übernachtung beim Grand Canyon.
Am frühen Morgen müssen wir den Sonnenaufgang am Grand Canyon bewundern, bevor die Fahrt an der berühmten Hoover Staumauer und vorbei am Lake Mead nach Las Vegas führt. Um den Colorado River zu zähmen und besser für die Bewässerung zu nutzen, beschloß die US-Regierung 1922 den Bau der Hoover Staumauer. Nach 5 Jahren Bauzeit wurde 1935 der letzte von insgesamt 2,5 Mio. Kubikmetern Beton gegossen. Eine 379 m lange und 221 m hohe Staumauer versperrte dem Fluß seinen Weg durch die Schlucht, ein 640 km2 großer Stausee, der Lake Mead, entstand. Übernachtung in Las Vegas.
Fahrt ins Death Valley, dem tiefsten Punkt der westlichen Hemisphäre. Übernachtung in Death Valley.
Weiterreise zum Yosemite Park. Der Nationalpark bietet atemberaubende Aussichten auf zahlreiche Wasserfälle, die nach der Schneeschmelze um ein Vielfaches anschwellen. Vom Glacier Point aus sehen Sie die imposanten Gipfel, Wasserfälle und den großartigen "Half Dome". Die Granitwände ragen bis zu 1500 m senkrecht auf. Der Park ist auch berühmt für die großen Sequoia-Riesenbäume. Übernachtung in Yosemite Park.
Heute vormittag können wir noch einmal den Yosemite Park genießen, bevor es zurück nach San Francisco geht. Übernachtung in San Francisco.
Freie Zeit bis zum Flughafentransfer. Rückflug.
Ankunft in Deutschland. Rückflug zu den deutschen Ausgangsflughäfen.

Leistungen:

Flug in der Touristenklasse der Deutschen Lufthansa: Anreise von allen deutschen Flughäfen über Frankfurt nach San Francisco, Zubringerflüge innerhalb Deutschlands inklusive; Gepäckträgergebühr am Flughafen San Francisco (pro Person ein Gepäckstück); Transfer Flughafen-Hotel-Flughafen; Rundreise laut Reiseverlauf im De-Luxe-Reisebus; Betreuung durch örtliche, deutschsprechende Reiseleitung; 14 Übernachtungen in guten Mittelklassehotels und einfachen Lodges; ohne Mahlzeiten; Gepäckträgergebühren im Hotel, pro Person ein Gepäckstück; alle Besichtigungen und Eintrittsgelder für die im Reiseverlauf genannten Orte, soweit nicht anders ausgewiesen; alle örtlichen Reisesteuern. Eingeschlossen ist eine Gruppen-Reiserücktrittsversicherung.

Preis für die oben genannten Leistungen: DM 5150,00 im Doppelzimmer. Einzelzimmerzuschlag: DM 778,00. Ermäßigung für 3-Bett-Zimmer: 150,00 und für 4-Bett-Zimmer: 240,00. Die Reisepreise basieren auf den momentanen gültigen Tarifen und Devisenkursen.

Nicht im Preis enthalten sind: Trinkgelder für die örtlichen Reiseleiter, den Fahrer; Mahlzeiten und persönliche Ausgaben; Flughafengebühren.

Anzahlung bei Anmeldung: DM 200,00. Restzahlung vier Wochen vor Reisebeginn.

Mindestteilnehmerzahl: 20 Personen, maximal 40.

Anmeldeschluss 15. Mai 1997, vorbehaltlich Ausverkauf der Kontingente.

Im Reisepreis sind keine Kosten für fakultative Ausflüge enthalten.

Änderungen im Reiseprogramm vorbehalten!

Für die Einreise nach U.S.A. ist ein Reisepass nötig, sowie ein Visum.

Impfungen sind nicht vorgeschrieben.

Im Reisepreis ist keine Versicherung inbegriffen. Wir empfehlen den Abschluss einer Reiserücktrittsversicherung!


weitere Informationen zu dieser Reise:
Reisebericht